1965 Geschichte

Ludwig Bryll und Fritz Loof

Mitte der 60er Jahre kamen immer mehr Jugendliche in den Verein, so daß eigenständige Jugendgruppen entstanden.

Die intensive Jugendarbeit unter Ludwig Bryll zeigte dann auch sportliche Erfolge.

Aus einer großen Schar guter Kämpfer qualifizierten sich einige für die Deutschen Meisterschaften, allen voran Winfried Latta, der 1969 den Meistertitel errang.

Versuche, andere Budo-Disziplinen im KSV zu etablieren, unternahm eine kleine Gruppe von Judoka, die sich dem Tae-Kwon-Do zuwandten. Auch das Shotokan-Karate hatte unter Leitung von Hans Simon ein Intermezzo beim KSV Moers.

 

Im Jahre 1965 kam Fritz Loof als aktiver Gewichtheber vom KSV Homberg zum KSV

Moers. In der Gewichthebermannschaft, seinerzeit bestehend aus bekannten und

bewährten Sportlern wie Hans Alefs, Ulrich Lempa, Bernd Thiele, Karl Gabrys, Reinhold

Woelk, fand er vor allen Dingen unter der Leitung von dem leider viel zu früh verstor-

benen Werner Krinke, eine kameradschaftliche Atmosphäre vor, in welcher er sich schnell

integrieren konnte.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn im Jahre 1970 übernahm

Fritz Loof die Leitung der Abteilung Gewichtheben und die Funktion des Trainers.

Nach Erwerb der BVDG-A-Trainerlizenz und seinem entsprechenden Engagement bei den Behörden der Stadt Moers stand den Gewichthebern im Jahre 1974 mit der Neu-

erbauung der Sporthalle Kirschenallee dort eine neue und gut ausgestattete Trainingsstätte

zur Verfügung.

In der Nachfolge, ab dem Jahre 1976 konnte Fritz Loof, der auch über 20 Jahre als

Lehrwart und Ausbilder für Übungsleiter im Gewichteheberverband NRW und mehrere

Jahre als Nationaltrainer in Holland tätig war, mit dem im Jahre 1987 hinzugekommenen

Übungsleiter Hans-Dieter Hantel eine bundesweit anerkannte erfolgreiche Arbeit im

Jugendbereich verbuchen, bei welchem u.a. die Jugendlichen Manuel Diez, Willi Mitteldorf, Jür-

gen Klaus, Friedhelm Dommen, Jörg Hermann, Frank Hermann, Udo Mitteldorf, Holger

Adams, Günter Feck, Holger Richert, Reiner Uhlig, Jörg Janßen und Sascha Mitteldorf, zahl-

reiche 1. bis 3. Plätze sowohl bei Deutschen Jugend- als auch bei Landesmeisterschaften

erreichen konnten.

Als weiteres Ergebnis dieser langjährigen intensiven Nachwuchsarbeit war der viermalige Gewinn der Landes-Jugendmannschaftsmeisterschaft und der dreimalige Gewinn der Landesmannschaftsmeisterschaft durch die l. Gewichthebermannschaft, welche dann im Jahre 1989 in die 2. Bundesliga aufsteigen konnte, anzusehen.

Ebenso wurde die Sporthalle Kirschenallee mit ihren Trainingseinrichtungen ab dem Jahre 1979 offiziell vom LSB anerkannt und unter der Leitung von Fritz Loof zum ersten Landesleistungsstützpunkt für Gewichtheben im Gewichtheberverband NRW ernannt.

Fritz ist Ende November 2017 verstorben.

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